Aug
19
So
Quarter to Africa
Start: 20:30
Quarter to Africa

Quarter To Africa ist ein multikulturelles Roots-Ensemble, das elektrische Oud-Grooves, Saxophon, Trompete, E-Gitarre, Bass, Schlagzeug, Percussion, Synthesizer und Gesang kombiniert. Ihre Musik schafft eine erhebende Collage, die traditionelle arabische "Makam" -Skalen mit afrikanischen Rhythmen, Jazz und Funk verbindet.
Das Konzept wurde von Yakir Sasson & Elyasaf Bashari erdacht, beide erfahrene Musiker, die sich in Jaffa trafen, um eine gemeinsame Musiksprache und eine ähnliche Lebenseinstellung zu entdecken. Die Musik verkörpert die kulturellen Aspekte und Hintergründe der Musiker. Beide sind in Heimen aufgewachsen, die von den Traditionen und dem Erbe Jemens, Persiens und des Irak beeinflusst sind.
Sie arbeiteten mit Top-Künstlern wie Ester Rada, Reef Cohen, Yossi Fine und Avishai Cohen zusammen.
Das Ergebnis ist eine einzigartige Mischung aus Osten trifft Westen, und eine musikalische Performance, die sowohl musikalisch als auch visuell einzigartig ist. Das ganze macht es fast unmöglich sich nicht dem Klang ihrer Musik hinzugeben und mit zu tanzen.
Das Album "The Layback" erschien Mitte Februar 2017 und bekommt weltweit erstaunliche Kritiken.

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Aug
25
Sa
Manu Dibango
Start: 20:30
Manu Dibango

Manu Dibango – Soul vom Makossa Man. In den 70er Jahren brachte er den Afro-Sound nach Amerika und Europa. In den 80er Jahren machte er mit der Fusion von elektronischer Musik und afrikanischer Rhythmik von sich reden. In den 90er Jahren trat er in Frankreich in einer eigenen Show – „Salut Manu“ – auf. Sein Jazz-Stil ist nach wie vor unverkennbar, sein „Soul Makossa“ noch heute sein Markenzeichen. Als der gebürtige Kameruner 1949 mit 15 Jahren nach Frankreich ins Internat geschickt wurde, entdeckte er die Musik und gründete eine Band. Bald darauf zog der junge Musiker nach Brüssel, spielte abends in Jazz-Kneipen und wurde dort von seinem späteren Mentor, dem Bandleader Joseph Kabaséle, entdeckt. Der brachte Manu Dibango, der zwar von Jazz und Blues jede Menge Ahnung hatte, von „Afro“ aber gar keine, erst mal Makossa und Afro-Beat bei. Den internationalen Durchbruch schaffte Manu Dibango erst 1973, mit 40 Jahren: Als er eine Fußball-Hymne für den African Nations Cup komponierte, war auf der B-Seite der Single noch Platz für einen zweiten Titel: „Soul Makossa“: sein größter Hit. Zunächst wanderte der Song durch die amerikanischen Radio-Charts, dann erst eroberte er auch die Musik-Szene in Europa und Afrika. Manu Dibango, der sich selbst als afrikanischen Europäer bezeichnet, ist einer der Musiker, welche die Weltmusik entscheidend geprägt haben.

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