Skatapult gründeten sich 2011 in Wien, rund um Sänger und Gitarristen Stanislaus Plügel - heute letztes verbliebenes Gründungsmitglied. Was als Teenie-Punkband begann, hat sich im Laufe der Jahre einen exzellenten Ruf als Party-Live-Band erspielt. Die Reise führte die nunmehr siebenköpfige Band von unzähligen Clubgigs bis hin zu den größten Open-Airs Europas. Ob Donauinselfest, Nišville Jazz Festival oder ausgiebige Tour in Deutschlands Großstädten, das Publikum tanzt und ist begeistert. Dass tanzbare Musik auch ins Radio passt, bewies die Band mit Airplay auf Radio FM4, Radio Orange und auf einer Vielzahl an Onlineradios in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Nachdem die Third-Wave-of-Ska Szenegrößen wie Reel Big Fish oder Mad Caddies hervorgebracht hatte, schien es ruhig um den Offbeat geworden zu sein. Ein Haufen Nachwuchsbands versuchte erfolglos den Sound einer längst verebbten Ära zu kopieren. Skatapult hingegen schaffen es sich weder dem Sound der 90er, noch dem verstaubten Image des 2-Tones
anzubiedern, indem sie tanzbare Rhythmen in moderne, deutschsprachige Popsongs packen. Die Lieder erzählen Geschichten von lähmenden Versagensängsten, wecken tief schlummernde Sehnsüchte und zelebrieren hymnenhafte Sozialkritik. Eine Reise in unendlichen Wasserrutschen, vorbei an brennenden Streifenwagen in die Heimat von Gottfried. Dabei wollen sie doch nur eines: Schmusen! Tja, und spätestens beim Anhören der neuesten EP „Halbe Sachen“ (2018) haut es auch dem tanz-unwilligsten Grünschnabel endlich den Vogel raus. In Abgrenzung gegenüber den immer gleich klingenden Ska-Produktionen haben Skatapult gemeinsam mit Produzent Hannes Mottl eine druckvolle Scheibe kreiert, der der Name „Ska“ nicht mehr gerecht wird. Das ist fett, das fetzt, das haut euch alles um die Ohren. Das ist Post-Ska!